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Tagebuch eines Novum Auroras

Tagebuch eines Novum Auroras

Tagebuch eines Novum Auroras

Tagebuch eines Novum Auroras

17.09.2019

Tagebuch eines Novum Auroras - Magier; Beruf: Forscher; Herkunft: Hauptstadt der Novum Aurora: Arcadia

Endlich sind wir in das Innere der Höhle vorgedrungen. Die steinernen Wände erscheinen in einem lila-blauen Ton und werden von den vereinzelnden Wasseransammlungen reflektiert. Auf dem Weg hierher habe ich schon so viele seltsame Dinge gesehen, da wundert es mich auch nicht mehr, dass wir hier unten keinerlei Leuchtmittel benötigen, sondern das Licht an den Wänden ausreicht, um die Umgebung auszuleuchten. Gerade machen wir eine kleine Rast. Es juckt mir in den Beinen, weiterzugehen, allerdings sind wir aufgrund des Gewichts des Gepäcks auf unseren Rücken und aufgrund der langen Reise hier runter ziemlich erschöpft. Wohl oder übel müssen wir an dieser Stelle unser Lager aufschlagen und uns erholen. Ich bin so aufgeregt, dass ich sicherlich nicht schlafen kann, und fühle mich als wäre dies meine erste Expedition. Ich muss alles genau dokumentieren!

(auf der gleichen Buchseite weiter unten)

Das Lager steht, ich habe mich für die Wache einteilen lassen. An Schlaf ist nicht zu denken. Immer wieder wandern meine Augen durch die Höhle. Meine Ohren vernehmen eine leise Melodie. Die anderen hören sie nicht, aber dies liegt sicherlich nur an der Erschöpfung. Woher kommt diese Melodie? Ich werde mich heimlich ein paar Meter vom Lager schleichen, immerhin ist es hier unten ruhig und es gibt kein Zeichen auf anderes Leben. Was soll also passieren?

(die nächsten Buchseiten sind mit Skizzen gefüllt)

Es ist wundervoll! Ich bin der Melodie gefolgt und über einen steinernen Pfad zwischen dem reflektierenden Wasser entlang gelaufen. Langsam bin ich sicher, dass mich etwas lockt. Und doch folge ich. Gedankenverloren merkte ich nicht das riesige Tier, welches sich einige Meter von mir entfernt befand. Erst ein gurgelnder Laut dieses echsenartigen Wesens ließ mich zusammenzucken und zurückweichen. Doch anstatt zu fliehen, versuchte ich mit dem Wesen zu kommunizieren, fragte es woher die Melodie kam. Von ihm ging keinerlei Aggression aus, von daher entschied ich, mich ihm wieder zu nähern. Das Wesen zeigte in eine Richtung. Wahrscheinlich die Richtung, in die ich gehen sollte. Auch als ich weiterging, folgte mir das Echsentier nicht. Ich darf nichts hiervon vergessen. Alles aufschreiben. Weitergehen... Weiter zu der Melodie!

(einige Buchseiten bleiben leer, die Schreibtinte wird mit jedem Wort verschmierter)

Riesige Steinzapfen ragen aus dem Boden und aus der Decke. Sie reflektieren das Licht noch viel schöner, als die Wände. Beinah hätte ich die Zapfen nicht gesehen, dann ein immer dichter werdender Rauch verdeckt den Weg. Ich habe beschlossen, eine kurze Pause zu machen. Ich fühle mich... seltsam und atme mehr und mehr von dem Rauch mit dem beißenden Geruch ein. Und doch kann ich nicht aufhören zu lachen. Es ist so witzig, dass es komisch riecht! Wie komisch, dass Rauch riechen kann... Ist das ein lustiger Rauch!

(auf einer wahllos gewählten Seite sind die Worte stark verzerrt)

Ich habe so sehr gelacht, dass einer der Zapfen herunterkam... Ich lache noch immer, kann dem Rauch nicht mehr entfliehen. Und doch steigt die Panik in mir hoch. In meinem Rücken steckt ein spitzer Steinbrocken. Ich kann mich nicht bewegen.

(auf der nächsten Buchseite zieren große Tintenflecken das Blatt)

Ich habe nach Hilfe gerufen. Etliche Male. Aber ich bin zu weit von der Gruppe entfernt. Was für ein dummer Mann ich doch bin...

(viele Seiten sind leer bevor wieder eine Seite beschrieben ist)

Die Melodie ist verstummt. Dafür wird das Rauschen in meinen Ohren immer stärker, es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren... Ich hätte im Lager bleiben sollen...

(am unteren Ende einer Seite steht kaum leserlich)

Ich will hier nicht sterben.... ich will nicht...

(die restlichen Seiten bleiben für immer unbeschrieben)


Autor: Maria

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